Die Suche nach der passenden Datenkarte…

SIM Karten gibt es von einer ganzen Reihe von Anbietern, aber für kleine Projekte mit einem sehr geringem Datenvolumen und Aufkommen braucht man ja nicht gleich einen kompletten Vertrag mit allem drum und dran. Und so beginnt nun die Suche – ich möchte gerne möglichst geringe Kosten für Datenvolumen und geringe Kosten für den SMS Versand ab und an.

Auf dem Weg zu mir sind nun Karten von simyo (E-Netz) und congstar (D-Netz) – beim ersten gibt es eine Option 100MB Datenvolumen im Gegenzug für Werbung zu bekommen, so dass initial nur der Preis für die SIM anfällt, aktuell 4,90 EUR. Bei der congstar habe ich die freie Wahl, Karte kostet 9,95 EUR  – und dann 2 EUR pro Monat für 100 MB Datenvolumen.

Die kostenlosen 100MB von Simyo  – wenn man Werbung akzeptiert – gibt es hier: Mit der simyo Flat Internet Free jeden Monat 100 MB Flat gratis.

Die normale Congstar-Karte Prepaid gibt es für 9,95  Euro fast über all – aber aktuell auch bei Amazon für 5,54 Euro – ein bischen mehr als die Hälfte, aber dank des Guthabens sogar billiger als 0 EUR 🙂

 

Ich bin gespannt und werde berichten.

Ausmalbücher für Erwachsene?

Heute morgen auf dem Weg zur Arbeit kam es im Radio – der Trend aus den USA und England schlecht hin: Ausmalbücher für Erwachsense.

Warum? Die Welt ist so stressig geworden, dass es doch gut tut seinen Gedanken etwas Ruhe zu können beim Ausmalen oder dem Verbinden von Punkten – ganz so wie man das aus der eigenen Kindheit noch kennt, wo ein neues Malbuch ja ein kleines Highlight war.

Spontan musste ich natürlich direkt mal schauen, was die Verkaufsränge von Amazon dazu sagen – also mal unter Freizeit und Hobby -> Malen und Zeichnen geschaut und siehe da, auf den Spitzenplätzen:

Die ersten drei Plätze instant von Ausmalbüchern bevölkert – haben die sich abgesprochen? Immerhin auf Platz 4 aktuell kein Ausmalbuch Freude mit Zentangle – Der Einsteigerkurs: Zeichnen Sie sich glücklich! – auch die Richtung, aber dennoch.

Gut, malen auf einem Block nebenher hat auch für mich eine entspannende Wirkung, aber auf die Idee da extra ein Ausmalbuch zu kaufen bin ich dann noch nicht gekommen. Aber gut, mit Stressbewältigung hat sich hier ein neues Geschäftsfeld aufgetan – und wo man etwas gegen Stress vermarkten kann wird das auch gemacht. Träumen von einer einfach etwas stressfreieren Welt und Lebensweise kann man später noch  – wenn das Malbuch voll ist…

Windows 8 – Nach Anmelden “Bitte warten”

Lange widersetzt und nun kommen sie doch bei mir an, die ersten Notebooks mit Touchscreen und Windows 8. Nicht für mich, aber für meine Kollegen – und damit auch die interessanten Probleme.

Problem!

Aktuell habe ich das Problem auf neuen Dell Insprion 7537 (eigentlich recht “hübsche” Geräte, Link zu Amazon). Installiert, eingerichtet und alles läuft perfekt. Bis zu einem Tag, an dem nach der Anmeldung kurz der Bildschirm aufflackert und dann lapidar ein unifarbiger Bildschrim mit “Bitte warten” und “Abbrechen” erscheint.

Und natürlich funktioniert weder das Warten noch das Abbrechen.

Ursache?

Bei genauem Hinschauen erkennt man (zumindest bei mir), dass hier ein Fenster überdem eigentlichen Desktop liegt und alles andere verdeckt.

Lösung! (für mich)

Als “alter Trapper” kennt man seine Pappenheimer. Drückt man Windows-Taste + “R” erscheint normalerweise ein Fenster für “Ausführen”, man sieht es zwar in diesem Fall nicht, aber es liegt im Hintergrund und hat den Fokus.

cmd.exe

eingeben und Enter drücken öffnet eine Eingabeaufforderung (den Inhalt kann man sehen, wenn man mit Alt+Tab durch die Fenster wechselt). Damit als Werkzeug kann man sich durchhangeln und nach den Problem suchen. Für die Eiligen:

taskkill /f /im restoreoptin.exe

Nun noch Enter drücken und schon sollte das lästige Fenster verschwinden und den Blick auf den Desktop wieder freigeben. Gleich einen Neustart versucht – aber leider gleiches Spiel wie vorher. Wäre auch zu schön gewesen, das Programm wird jedes mal neu gestartet.

Endgültige Lösung (wieder wie eben: für mich funktionierte es nun zum dritten Mal): Das Benutzerkonto auf ein lokales Konto umstellen und danach wieder mit dem Online-Konto bei Microsoft verbinden. So geht’s:

  1. Windows-Taste drücken
  2. “Benutzer” eintippen
  3. “Weitere Benutzerkonten hinzufügen, löschen und verwalten”
  4. “Ihr Konto” auswählen
  5. Unter dem Namen auf “Trennen” klicken und aktuelles Kennwort eingeben
  6. Ein Kennwort, kann das gleiche sein, für das lokale Konto angeben
  7. Auf “Weiter” klicken
  8. “Abmelden und fertig stellen” – danach wird man abgemeldet
  9. Nun mit dem neuen lokalen Nutzer wieder anmelden und wieder die Schritte 1-4 ausführen
  10. “Mit einem Microsoft-Account verbinden” auswählen
  11. Aktuelles Kennwort eingeben, weiter
  12. Nun die Daten für das Microsoft-Konto eingeben und wieder auf “Weiter” klicken
  13. Etwas warten, dann das Konto bestätigen (ich hatte das per SMS gemacht, also wird das nun wieder angefragt zur Sicherheit)
  14. Nun noch einmal “Weiter” und “Wechseln”
  15. Und noch einmal abmelden und anmelden – fertig.

Hintergrund

Was ist hier nun passiert – es ist ja schon seltsam, dass dieses Problem bei mir ja nun schon zum dritten Mal aufgetreten ist.

Viel suchen im Netz bringt auch viele Einträge in der Knowledgebase und Foren ans Licht. Wenn man die Mehrheit nimmt liegt das Problem daran, dass SkyDrive welches heute ja OneDrive heisst sich nicht mehr mit seinen Netzwerkdiensten verbinden kann.  Als Ursache werden die Firewall-Einstellungen von Microsoft oder eine installierte Dritt-Hersteller Firewall genannt.

Bleibt dann allerdings die Frage offen, warum das einmalige Umschalten zu lokalem Konto und zuürck zum Microsoft-Konto dann alleine schon – wie ich es immer gerne betone – bei mir die Heilung des Problems mit sich bringt. An der Firwall wird dabei ja nichts geändert – oder es sind Seiteneffekte, die hier eine Rolle spielen.

Andere berichten auch, dass das Problem auch mit anderen Anbietern von Firewall und Virenscannern auftritt – wie etwa Norton, Kaspersky oder GDATA. Schuld ist also vermutlich nicht der spezielle Hersteller sondern ein Konflikt zwischen der internen und der zusätzlichen Firewall.

Zu guter Letzt kann natürlich auch eine echte Störung vorliegen und OneDrive oder das Netzwerk an sich gestört sein. Nun, wenn man eh nicht arbeiten konnte, so hat man wenigstens einen Lösungsversuch unternommen 🙂

Alles in allem habe ich mich allerdings mittlerweile sogar an Windows 8 halbwegs gewöhnt – wenn ich auch einige Dinge immer noch vermisse. Gerade mit meinen vielen Geräten bin ich von der doch halbwegs brauchbaren Integration von OneDrive und OneNote recht angetan, die vom Windows 8 Notebook, zum Linux-Desktop (hier “natürlich” nur im Browser) bis hin zum Tablet  und iPhone funktioniert und auch am alten iMac nicht halt macht.

Für unwichtiges mal eben schnell schon recht gut – nur nach wie vor finde ich sind private Daten außerhalb einer öffentlichen Cloud besser aufgehoben. Und wofür gibt es auch OwnCloud & Co.

Nun, ich hoffe es hat jemand bis hier zum Ende geschafft – und ich habe vielleicht dem einen oder anderen weitergeholfen. Ihr dürft mich gerne auf einen Kaffee oder ein Bier einladen 🙂

Und wieder PHP Update Fehler…

Irgendwie mag mich PHP nicht, wenn es um Updates geht. Gestern eine Maschine von Debian Wheezy mit neuen Updates versehen (ja, sie stand zu lange ohne Updates herum) – und schon hab es alle halbe Stunde eine Mail von cron mit einem Fehler wie diesem:

PHP Warning:  PHP Startup: Unable to load dynamic library '/usr/lib/php5/20090626/suhosin.so' - /usr/lib/php5/20090626/suhosin.so: cannot open shared object file: No such file or directory in Unknown on line 0

Mal abgesehen von der Meldung läuft allerdings alles ganz normal weiter.

Ursache…

Schuld ist das Paket php5-suhosin. Es ist schlicht in Debian Wheezy nicht mehr verfügbar, da es mit PHP 5.4 nicht mehr kompatibel ist. Daher wird das Paket auch entfernt, nur die Konfiguration des selben bleibt bestehen und verursacht nun den Fehler – suhosin.so ist eben einfach nicht mehr da.

… Lösung!

Wenn man das weiss – ein Blick in das Bugtracking von Debian hilft:

apt-get purge php5-suhosin

Das war’s. Nun sind die Konfigurationdateien auch verschwunden – und alles läuft wieder wie es soll und ohne nervtötende Meldungen.

Warum nicht gleich so? Wenn ich es richtig gelesen hab, weil die Maintainer kein automatisches Purge bei der Deinstallation machen können.

PHP5, Debian – und Fehler nach Upgrade

Problem?

Error: PHP Startup: Unable to load dynamic library '/usr/lib/php5/20100525/suhosin.so' - /usr/lib/php5/20100525/suhosin.so: cannot open shared object file: No such file or directory in Unknown, line 0

Diese Meldung tauchte bei mir nach einem Upgrade von Debian squeeze nach wheezy auf und flutete mein Postfach mit etlichen Mails von cron, da sie jedes mal getriggert werden, wenn der Apache Webserver ein reload durch logrotate macht.

Lösung!

Das Problem ist nervig, aber harmlos – Ursache sind nicht aus dem Weg geräumte Altlasten des Pakets php5-suhosin. Dieses Paket ist in wheezy nicht mehr verfügbar und wurde beim Upgrade auch deinstalliert, alledings nicht “gepurged”. Das lässt sich einfach nachholen:

sudo aptitude purge php5-suhosin
Wenn man schon Rootrechte hat oder sudo nicht benutzt, kann man sich natürlich das sudo sparen.
Der Bug ist bekannt in Debians Bugtracking.